Das Spiel des Schicksals Band 2: Flammenschwingen

„Die Flamme der Wahrheit ist Deine Seele;
Aus Luft und Feuer erheben sich,
Deine Kinder,
Oh Göttlicher Wächter des Eides…“

Der drohende Krieg zwischen Republik und Purpurthron scheint abgewendet, aber das Misstrauen zwischen den Erzfeinden sitzt tief, und der Friede bleibt brüchig. Der mysteriöse Kult aus dem Osten dringt immer weiter nach Tellurien vor und bedroht das Machtgefüge aller Reiche gleichermaßen. Verzweifelt versuchen die Mächtigen beider Seiten, dem neuen Orden Einhalt zu gebieten, ohne jedoch den Feind zu kennen. Cara, die nur mit Mühe und Not einer Verurteilung durch den Wächterrat entkommen ist, hat einen hohen Preis für ihr Eingreifen bezahlen müssen. Ihr Mentor betrachtet sie als Verräterin, und Cara muss um ihr Leben fürchten. Sie weiß lediglich Kyrian auf ihrer Seite, doch der Achaier gerät zwischen alle Fronten, als sein eigenes Volk in den Krieg zieht und ihn damit zum Tode verurteilt. Als Cara von seinem Schicksal erfährt, ist es bereits zu spät, um ihn zu retten. Währenddessen bringen Verrat und Rebellion, angefacht durch den neuen Feind, die Republik und den Purpurthron an den Rand eines Bürgerkrieges. Arathor und Durath stehen kurz vor dem Fall. Als die Mächtigen auf beiden Seiten erkennen, dass ihre einzige Möglichkeit darin besteht, einen ebenso fragilen wie machtvollen Bund zu schließen, ist es beinahe zu spät. Belauert von einem Gegner, der dunkle Magie auf seiner Seite weiß, und bedroht durch Verrat und tiefes Misstrauen, bricht eine kleine Gruppe auf, um die Hilfe der Götter zu gewinnen. Denn die Macht des Feindes berührt Kräfte, die das Gefüge der Welt aus den Angeln heben könnten, und die einzige Hoffnung besteht darin, auf einen Gott zu vertrauen, der keine Gnade kennt. Und aus dem Strom der Zeit erheben sich bereits die Schicksalsmächte, um Sterbliche und Unsterbliche ihren eigenen Absichten zu unterwerfen.